Kindheit im Wandel: 19. Bis 20. Jahrhundert
Seminar
o.Univ.Prof.Dr. Manfred Wagner + o.Univ.Prof.Dr. Waltraud Heindl –
Dienstag, 15:00-17:00 Uhr
Hörsaal 45, Universität Wien
Termine: (ACHTUNG, korrigierte Termine)
15. März (15:00-17:00), 5. April (15:00-17;00), [zusätzlicher Termin:] 10. Mai (15:00-17:00), 24. Mai (15:00-17:00), Block 2./3. Juni jeweils ab 9:30-18:00 Uhr
Begrenzte Teilnahme:
Anmeldung bis 14. März per email an Frau Martina Dragschitz: martina.dragschitz@uni-ak.ac.at
In der LV sollen folgende Inhalte vermittelt bzw. erarbeitet werden:
- Theorien zum Thema Kindheit als sozial- und kulturhistorisches Forschungsproblem: Definitionen von Kindheit, Konzepte von Kindheit in der Periode vom späten 18.-19. Jahrhundert
- Methoden zur Erforschung (sowie Schwierigkeiten und Grenzen der historischen Forschung)
- Erarbeitung von Quellen und Literatur zum Thema. Analyse von (widersprüchlichen) Texten.
- Um den Wandel von Kindheit zu verdeutlichen soll der Bogen der Entwicklung in seinem sozial- und kulturhistorischen Zusammenhang vom späten 18.-19. Jahrhundert gespannt werden und verschiedene Stationen der Entwicklung präsentiert werden: Ende 18./19. Jahrhundert, Mitte Ende 19. Jahrhundert, Kindheit nach dem Ersten Weltkrieg, Kindheit im Krieg (Erster und Zweiter Weltkrieg im Vergleich), Nachkriegszeit.
Folgende Schwerpunkte werden inhaltlich im Zentrum stehen:
Die schicht- und geschlechterspezifische Stellung von männlichen und weiblichen Kindern in Familie und Öffentlichkeit, wobei jeweils der Zusammenhang von sozial- und kulturhistorischer Entwicklung verdeutlicht wird. Im speziellen:
- Die familiäre und außerfamiliäre (schicht- und geschlechtsspezifische) Erziehung, Schulerziehung
- das Problem Kinderarbeit,
- Alltagsleben und Festgestaltung,
- Ernährung und Kleidung.
- Besonderer Wert wird dabei auf die Heranziehung künstlerischer (bildlicher und literarischer) Darstellungen von Kindern und die entsprechende Analyse der sozialhistorischen Aussage liegen.
- Bevorzugte Gestaltung der Lehrveranstaltung: Selbständige Erarbeitung von Quellen und Literatur, Teamarbeit bei Referat, Koreferat und Diskussion.